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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

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Kurzarbeit - was gilt aufgrund des Coronavirus?

Montag, 20. Dez 2021
Vorübergehende Lockerung der Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitsentschädigung 
Aufgrund der Corona-Krise hat der Bundesrat regelmässig Modalitäten und Umfang des Anspruchs auf Kurzarbeitentschädigung im Zusammenhang mit dem Coronavirus angepasst und die Anspruchsvoraussetzungen vorübergehend gelockert. Auch wurden aufgrund des Covid-19 die Lohnausfallentschädigungen angepasst.
 
 
Die Kurzarbeit ist ein krisenerprobtes Mittel, das die Konjunktur in zweifacher Hinsicht stützt. Sie soll in unsicheren Zeiten – wie aktuell während der Corona-Krise – dafür sorgen, dass keine überhasteten Kündigungen erfolgen. Die Beschäftigten profitieren, indem sie bei Kurzarbeit mehr Lohn erhalten, als sie bei Arbeitslosigkeit erhalten würden.

 

Die Leistungshöhe der Kurzarbeitsentschädigung beträgt 80 Prozent des wegfallenden Lohns.

 

Voraussetzungen für Kurzarbeit wegen Corona (Stand 17.12.2021)
Die Anspruchsvoraussetzungen stützen sich auf Art. 31 AVIG, Art. 46-47 AVIV sowie die COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung und die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (wobei viele Bestimmungen befristet sind).

 

Es muss ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen Arbeitsausfall und Coronavirus belegbar sein; das Arbeitsverhältnis darf nicht gekündigt sein; der Arbeitsausfall ist voraussichtlich vorübergehend und es darf erwartet werden, dass durch Kurzarbeit die Arbeitsplätze erhalten werden können; die Arbeitszeit ist kontrollierbar; der Arbeitsausfall macht je Abrechnungsperiode mindestens 10% der Arbeitsstunden aus; der Arbeitsausfall wird nicht durch Umstände verursacht, die zum normalen Betriebsrisiko gehören (laut SECO gehört das Coronavirus nicht zum normalen Betriebsrisiko); Mitarbeitende sind mit der Kurzarbeit einverstanden.

 

Der Bundesrat hat am 17. Dezember 2021 beschlossen, das vereinfachte Verfahren (summarisches Abrechnungsverfahren) erneut zu verlängern, und zwar bis zum 31. März 2022. Derzeit gelten insbesondere die folgenden Regeln:
  • In Unternehmen, die die 2G+-Regel anwenden, kann Kurzarbeitsentschädigung für Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen ohne vereinbarte Kündigungsmöglichkeit, für Lernende sowie für Arbeitnehmende auf Abruf mit unbefristeten Arbeitsverträgen, deren Beschäftigungsgrad deutlichen Schwankungen unterliegt, beantragt werden (bis Ende März 2022). Bei den übrigen Unternehmen erlosch der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für die oben genannten Kategorien von Arbeitnehmern Ende September 2021.
  • Besonders gefährdete Personen haben aufgrund der von den Behörden angeordneten Massnahmen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, sofern das Unternehmen insgesamt die Voraussetzungen für deren Erhalt erfüllt (bis Ende März 2022).
  • Die Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen ist für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 erneut abgeschafft (Beschluss des Bundesrates vom 17. Dezember). Das bedeutet, dass die Arbeitgeber nicht für Verluste aus der Kurzarbeit aufkommen müssen.
  • Arbeitnehmende müssen nicht mehr zuerst ihre (ausserhalb der Kurzarbeit angesammelten) Mehrstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können (bis Ende März 2022). 
  • Einkommen aus einer Zwischenbeschäftigung während der Kurzarbeit werden bis Ende März 2022 nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet.

 

Mehr Infos auf arbeit.swiss

 

Wie viel von meinem Lohn ist bei Kurzarbeit gedeckt?
Angestellte in Unternehmen mit Kurzarbeit, die mehr als CHF 4'340 verdienen, haben Anspruch auf 80% des Lohnausfalls, d.h. 80% des entgangenen Lohns (es gilt die Obergrenze von 80% des höchsten versicherten Betrags von CHF 12'350 pro Monat). Das maximale Taggeld wird in der Regel innerhalb von zwei Jahren für eine maximale Dauer von 12 Monaten (ab dem 1. September 18 Monate) ausbezahlt. Die Arbeitslosenversicherung zahlt auch den Arbeitgeberbeitrag von 6,375% an die AHV/IV/EO/ALV.

 

Augrund des Covid-19-Gesetzes erhalten Personen mit einem Einkommen von bis zu 3'470 Franken eine Kurzarbeitsentschädigung von 100% des Lohnes. Bei Einkommen zwischen 3'470 und 4'340 Franken beträgt die Kurzarbeitsentschädigung bei vollständigem Verdienstausfall ebenfalls 3'470 Franken; teilweise Verdienstausfälle werden anteilig berechnet. Die Höhe der Entschädigung für Geringverdiener wird Anfang 2022 angepasst. Die Einstufung von Teilzeitlöhnen findet anhand des auf ein Vollzeitpensum hochgerechneten Lohnes statt. Der Bundesrat hat am 23. Juni 2021 beschlossen, die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate zu erhöhen, was ab 1. Juli 2021 bis 28. Februar 2022 gilt. 

 

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